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Typisch: Spezialitäten aus Münsterland und Westfalen

Westfälische Spezialitäten

Der Gang zum Wochenmarkt auf dem Domplatz ist für viele Münsteraner ein festes Samstags-Ritual. Foto: Presseamt Münster /Angelika Klauser

Herzhaft und bodenständig – so wie seine Bewohner präsentiert sich auch die westfälische Ess- und Trinkkultur in Münster. Wem heimische Spezialitäten und regionale Produkte fremd sind, der findet hier ein paar Anreize für den nächsten kulinarischen Tagesausflug.

Frisch, frischer, Wochenmarkt am Domplatz

Erster Anlaufpunkt für Regionales: Der Wochenmarkt auf dem Domplatz, immer mittwochs und samstags von 7 bis 14:30 Uhr. Hier tummeln sich Touristen sowie Einheimische um die zahlreichen Markt- und Fressbuden– echtes Marktfeeling garantiert! Seit 30 Jahren Tradition: Die gemixte „Käsetüte“.

Von Töttchen bis Pumpernickel – echte westfälische Spezialitäten

Wer in Münsters Gasthäusern einkehrt, entdeckt es bestimmt auf der Karte: Töttchen, nicht zu verwechseln mit sahnigen „Törtchen“. Denn Töttchen ist weder süß, noch cremig. Das Gericht besteht größtenteils aus eingekochtem Rind- und Kalbsfleisch. Zugegeben werden Porree, Sellerie und verschiedene Gewürze.

Luftgetrocknet statt gekocht ist dagegen der Westfälische Knochenschinken. Sein würziges Aroma verdankt er dem Röhrenknochen, der während der gesamten Reifezeit im Schinken bleibt.

Doch was wäre die westfälische Küche ohne das geliebtes Schwarzbrot? Pumpernickel darf auch ins Dessert! Mindestens eine Schicht aus Pumpernickel, Schokolade und Kirschwasser – wahlweise auch Rum oder Rum-Aroma – zählt die Westfälische Quarkspeise. Die andere Schicht besteht aus Quark, Milch und Zucker. Das Topping: Eine Decke aus Sauerkirschen und fein gebröseltem Pumpernickel. Yummy!

Noch mehr zur Küche aus Münster und Westfalen verrät die Stadt Münster hier.

Blaues Haus und Grüne Nudeln?!

Mitten im Kuhviertel steht das „Blaue Haus“, ein verwinkeltes Gasthaus, das mit seinem Holzbau-Charme zum gemütlichen Verweilen einlädt. Doch nicht nur das Gasthaus selbst hat sich einen Namen gemacht; auch die hausgemachten, grünen Nudeln sind bereits in aller Munde und die Spezialität des Hauses! In einer würzigen Tomatensauce, wahlweise mit Fleisch oder Lachs, werden diese goldbraun mit Käse überbacken.

Westfälische Spezialitäten

In direkter Nachbarschaft zu Pinkus Müller und blauem Haus finden Ausgehwillige in der Kreuzstraße viele Lokale und Kneipen.

Bierstadt Münster

Über 100 Brauereien brauten früher ihr Bier in Münster. Davon ist nur noch eine einzige Altbierbrauerei übriggeblieben: Pinkus Müller im Kuhviertel. Echte Münsterländer Originale stellt auch die Pott´s Brauerei in Oelde her. Der Klassiker: Pott´s Landbier. Der Familienbetrieb ist seit 1769 im Geschäft und damit sogar noch älter als Pinkus (1816).

Doch in der einstiegen Bierstadt fassen auch neue Biermarken Fuß: Das Läuterwerk warf 2015 an der Hammer Straße seinen Braukessel an. Seit 2016 gibt es zudem die Finne Brauerei im Kreuzviertel. Eine „Finne“ Bier bestellt der Münsteraner auf Masematte, Münsters Geheimsprache, daher der Name. „Finne“ ist in diesem Fall also gleichbedeutend mit „Glas“ oder „Flasche“.

Liba Limo!

Doch Münster hat nicht nur heimische Biere im Angebot. Der Getränkehersteller Liba präsentierte 2014 die erste Limonade „made in Münster“: Liba Kola. Seit 2017 hat das Unternehmen seine Produktpallette um Liba Limette erweitert.